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Frühstück mit Claus Leggewie, 25. Oktober 2017

Politik-Insights mit Claus Leggewie: Warum wir ein neues Politik-Verständnis brauchen

Wahlen zu gewinnen, vordergründig das Hauptziel von Politik, reicht nicht mehr. Steigende Unsicherheit über die Zukunft im eigenen Land wie auch auf europäischer Ebene haben nationalistische Bewegungen und Parteien gestärkt, zum Teil an die Macht gebracht. Sündenböcke sind die Europäische Union, die Flüchtlinge, die politischen und medialen Eliten. Diese Themen stehen im Vordergrund, wesentliche Weichenstellungen in Zukunftsfragen werden vernachlässigt. Was sind die Gründe dieser Dynamik, welche Gegenstrategien sind möglich, wie kann sich Politik von oben und unten regenerieren? Wie kann die Repräsentationskrise zwischen dem Volk und seinen Vertretern überwunden werden?

Nur wenige Wochen nach den Wahlen in Deutschland und Österreich zieht Claus Leggewie, Professor für Politikwissenschaft, beim Frühstück mit Ausblick Bilanz und analysiert, welche Schlüsse aus den Ergebnissen in beiden Ländern, aber auch in Frankreich und Großbritannien gezogen werden können. Der studierte Sozialwissenschaftler und Direktor des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg erläutert, wie Politik auf nationaler und europäischer Ebene gestaltet werden muss, um politisches Engagement und neue Formen der politischen Teilhabe zu ermöglichen. Claus Leggewie beschäftigt sich intensiv seit über zwanzig Jahren wissenschaftlich und publizistisch mit den Chancen der Demokratie angesichts aktueller Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Renaissance des autoritären Nationalismus.

Leggewie war von 1996 bis 1999 Gastprofessor an der New York University, forschte bis 2000 am Wissenschaftskolleg Berlin und hat nach zehnjähriger Leitung des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen die Ludwig Börne-Seniorprofessur in Gießen übernommen. In seinem Anfang September 2017 publizierten Buch „Europa zuerst! – Eine Unabhängigkeitserklärung“ ruft Leggewie zu einer neuen Form der Europäisierung der Politik von unten auf.

  • Claus Leggewie
    Professor für Politikwissenschaften
  • Peter Haubner
    Österreichischer Wirtschaftsbund
  • Alfred Autischer
    Gaisberg Consulting
  • Christoph Hofinger
    SORA
  • Valentin Sützl
    Sozialforscher
  • Sabine Schnabel
    BSH advisors
  • Philippe Narval
    European forum Alpbach
  • Isabella Schulner
    Gaisberg Consulting
  • Josef Kalina
    UNIQUE Research
  • Christoph Wolf
    ÖVP Burgenland
  • Björn Forgber
    Schreibkraft
  • Martin Kampel
    CogVis
  • Sandra Luger
    Gaisberg Consulting
  • Elisabeth Hagen
    WIIW
  • Claus Leggewie
    Professor für Politikwissenschaften
  • Peter Haubner
    Österreichischer Wirtschaftsbund
  • Alfred Autischer
    Gaisberg Consulting
  • Christoph Hofinger
    SORA
  • Valentin Sützl
    Sozialforscher
  • Sabine Schnabel
    BSH advisors
  • Philippe Narval
    European forum Alpbach
  • Isabella Schulner
    Gaisberg Consulting
  • Josef Kalina
    UNIQUE Research
  • Christoph Wolf
    ÖVP Burgenland
  • Björn Forgber
    Schreibkraft
  • Martin Kampel
    CogVis
  • Sandra Luger
    Gaisberg Consulting
  • Elisabeth Hagen
    WIIW
Foto-Website

Claus Leggewie
Professor für Politikwissenschaft / Direktor
Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research

Claus Leggewie  ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Centre for Global Cooperation Research in Duisburg. Von 2007 bis August 2017 leitete er das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen und wurde nach zehnjähriger Leitung als erster Amtsinhaber auf die jüngst etablierte die Ludwig Börne-Seniorprofessur in Gießen der Justus-Liebig-Universität berufen.