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Sophie Di Bora,

Zukunftsfähig mit der vierten Dimension

Ein Thema beschäftigt derzeit alle Unternehmen: die Zukunftsfähigkeit. Wie müssen sich Unternehmen aufstellen, um diese Hürde zu meistern? Nicht selten landen Fragen über die Zukunft eines Unternehmens bei uns als Strategie- und Kommunikations-Beratung. Es gibt verschiedene Methoden, bestehende Sichtweisen aufzubrechen und neue Perspektiven zu erlangen. Eine stellte uns Marcel Aberle vom Zukunftsinstitut bei einem Lunch & Learn bei Gaisberg vor.

Neue Trends werfen neue Fragen auf: Werden meine Produkte und Dienstleistungen in Zukunft noch in Anspruch genommen? Welche Veränderungen ergeben sich für meine Organisation, wenn sich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern? Wie gehen wir mit der Digitalisierung um? Dass viele Unternehmen ihre Zukunftsfragen sehr allgemein formulieren, fällt nicht immer gleich auf. Dabei ist die Zukunft eines Unternehmens in vielen Bereichen beeinflussbarer als man meinen könnte. Selbst, wenn die richtige Fragestellung noch nicht greifbar ist, wird die Zukunft nicht durch Zufall bestimmt.

Die „Future Room“ Methode des Zukunftsforschers Harry Gatterer versucht dieses Problem der Verallgemeinerung aufzugreifen. Die eigene Zukunft soll dem Unternehmen nähergebracht werden, um Zukunftspotenziale aufzuzeigen. „Future Room“ will die Betrachtung und Bewertung des eigenen Unternehmens mit aktueller Trend- und Zukunftsforschung vereinen. Zielgruppen sind dabei vor allem das Top-Management und Entscheidungsträger.

Die Dimensionen des „Future Rooms“

Der „Future Room“ ist kein physischer Raum, sondern ein Denk- und Gestaltungsraum, der aus vier Dimensionen besteht. Er soll wichtige Informationen offenbaren, die im Alltag oft verborgen bleiben. Ziel ist es, Potenziale und impliziertes Wissen von Unternehmen zu verdeutlichen.

Die erste Dimension umfasst konkrete Ergebnisse wie Umsatz und Gewinn. Die zweite Dimension versucht mittels Grafiken und Bildern einen konkreten Bezug zu Ergebnissen herzustellen. Erst die dritte Dimension stellt den Menschen, seine Bedürfnisse und seine Handlungen in den Mittelpunkt.

Das Zukunftsinstitut will mit „Future Room“ vor allem aufzeigen, dass das Management neue Blickwinkel braucht, um das Unternehmen voranzubringen und so nicht sichtbare Informationen zu entdecken. Jeder kennt das: die sehr eingeschränkte Sicht auf das eigene Unternehmen, der viel zitierte Tunnelblick. Dagegen können neue Denk- und Sichtweisen helfen – mit Hilfe der vierten Dimension des Future Rooms: dem Beobachten. Einen Schritt zurücktreten und das Unternehmen und seine Potenziale mit einer neuen Brille sehen.

Unser Fazit: eine spannende Methode, auf die sich Unternehmen einlassen sollten. Die Ergebnisse des „Future Rooms“ sind wiederum eine gute Grundlage für uns. Denn das Zukunftsinstitut zeigt zwar ein klares Bild von der künftigen Entwicklung und von Potenzialen, der Weg dorthin ist aber noch zu beschreiten und zu gestalten.

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