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Verena Nowotny,

Gut gebrüllt, Löwe

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist nicht gerade bekannt für emotionale Offenbarungen. Als er vergangenen Montag (19. Mai 2014) gegen krakeelende Demonstranten anbrüllte, hielt er nebstbei auch ein Plädoyer der anderen Art: eines für ehrliche Emotionen.

Wer hätte gedacht, dass im Europawahlkampf noch wirklich Stimmung aufkommen würde. Während in Österreich die so genannten Duelle der Spitzenkandidaten in Print, Funk und Fernsehen eher nur mehr ein gelangweiltes Gähnen hervorrufen und häufig in die entnervte Frage münden, wen man denn nun eigentlich wählen solle und könne, kam es am Alexanderplatz in Berlin bei einer Wahlkampf-Veranstaltung der deutschen Sozialdemokraten (SPD) zu einem spannenden Auftritt.

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Claudia Konyen,

Internet der Dinge

Eine Diskussionsrunde zum Thema  “Internet der Dinge – Sinnvolle Entwicklung oder nur Cashcow für die Industrie?” veranstaltete der Alumni-Club der Donau-Universität Krems am 14. Mai exklusiv für seine Absolventen im Rahmen der “Blue Hour” in Kooperation mit der Tageszeitung “Die Presse“.

Gaisberg-Kommunikationsexpertin und ehemalige Dozentin der Donau-Universität Krems Verena Nowotny diskutierte gemeinsam mit Podiumsgast Joe Pichlmayr (Geschäftsführer IKARUS Security Software GmbH) und Walter Seböck (Departmentleiter E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung, Donau-Universität Krems) unter anderem folgende Fragestellungen:

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Judith Erlfelder,

,Future of work: komplex, klar, kreativ

Wir werden von einem Abwicklungsland zum Entwicklerland, erzählt der Trendforscher und Unternehmensberater Franz Kühmayer im Frühstück mit Ausblick zum Thema „Future of Work“. Wissensarbeit, Servicearbeit, Ich-AG’s und Kreative rücken in den Mittelpunkt. Statt reine out-put Orientierung wird Kreativität zur Kernressource der Zukunft. Dazu braucht es Mitarbeiter, die neugierig, selbstständig und mutig  sind und Unternehmergeist haben

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Verena Nowotny,

Haltung gesucht

Man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Aber es wäre schon erfrischend, wenn man sich wenigstens an einer (politischen) Position reiben könnte. Ein altmodisches Plädoyer für eine neue Geisteshaltung.

Der „Campaigning Summit“ in Wien ist zu einem Fixtermin für Kommunikatoren und politisch Interessierte geworden. Aus einem einfachen Grund: es wird dort Relevantes und Erhellendes formuliert und diskutiert.

So beleuchtete der Summit-Initiator Philipp Maderthaner bei seinem diesjährigen Vortrag anhand der Geschichte von David gegen Goliath das Phänomen der zunehmenden Mobilisierungskraft der „Davids“ dieser Welt und den gleichzeitig verblassenden Nimbus der „Goliaths“. Denn heute kommt es auf Wirkung an statt auf Machtgehabe; Momentum zählt deutlich mehr als rohe Gewalt (oder massive Geldmengen), und auch Bunkerdenken hat im Gegensatz zu offenen Systemen deutlich an Attraktivität verloren.

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Isabella Schulner,

Vertrauensverlust leicht gemacht

Im Jahr 2010 ging die Studie „Growth in a Time of Debt“ der US-Ökonomen Reinhart und Rogoff um die Welt. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise war die von den Ökonomen erstellte Studie eine wichtige Argumentationshilfe für die Verfechter der Austeritätspolitik. Sie besagt, dass ab einem gewissen Verschuldungsgrad das Wirtschaftswachstum gedämpft wird und Länder dadurch in Armut abgleiten können. Neben Deutschland berief sich auch die Europäische Kommission auf die Berechnungen von Reinhart und Rogoff. Drei Jahre nach der Veröffentlichung der Studie wies der amerikanischer Student Thomas Herndon nach, dass die Studienergebnisse fehlerhaft sind. Bei der Berechnung wurden relevante Ergebnisse nicht berücksichtigt. Der Zusammenhang von Schulden und Wirtschaftswachstum konnte nicht nachgewiesen werden.

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